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Patientenportrait zum Thema Schulter

Heute eröffnen wir eine neue Rubrik im elementhera Newsletter! Ab sofort wollen wir - passend zum Monatsthema - immer ein aktuelles und spannendes Patientenbeispiel vorstellen.

Ziel soll sein, die Möglichkeiten und Chancen für die Therapie zu beleuchten, alternative Behandlungsansätze zu skizzieren und den Weg zur eigentlichen Ursache zu zeigen.

Zum Thema Schulter haben wir dieses Mal Folgendes:
Herr X, Anfang 30, klagt schon seit längerem über teils starke Schmerzen zwischen dem linken Schulterblatt und der Brustwirbelsäule (BWS). Bei zunehmender Aktivität (ambitionierter Triathlet) bzw. nach harten Trainingseinheiten sind die Schmerzen verstärkt vorhanden und bleiben über eine längere Zeit. Trainingspausen, Spritzen und Kräftigungstraining für die Schultermuskulatur blieben ohne nachhaltigen Erfolg. Inzwischen ist die Ausstrahlung so stark, dass es bis in die Halswirbelsäule (HWS) hinein schmerzt. Kopfschmerzen werden ebenfalls in Zusammenhang mit diesen Verspannungen beschrieben.
Die Untersuchung ergab eine geringe Seitenverkrümmung der BWS nach rechts. Durch diese Veränderung der Wirbelsäule kann das Schulterblatt nicht richtig auf dem Rumpf stabilisiert werden. In der Folge bewegt es bei jeder Bewegung des linken Arms zu früh oder zu weit mit. Verantwortlich dafür sind die Muskeln, die das Schulterblatt heben und eine Verbindung zur HWS haben. Die Folge ist ein muskulär nach vorne-oben gezogenes und gehaltenes Schulterblatt. Durch diese Position kommen die Muskeln des Schultergelenks ebenfalls in eine ungünstige Ausgangsposition, angenäherte Muskeln müssen verstärkt arbeiten und verkürzen ebenfalls. Das führt v.a. am Schultergelenk zu diffusen Schmerzausstrahlungen, die bis in die Hand bzw. auch bis in die HWS gehen können.
Therapeutisch wird in diesem Fall zuerst das Symptom angegangen - Muskelentspannung der Schultergelenksmuskulatur, nicht der Schulterblattmuskulatur! Dann wird die Innenrotation des Schultergelenks wieder gekräftigt, um die muskuläre Balance wieder herzustellen.  Im nächsten Schritt erfolgt die Kräftigung der Schulterblattstabilisatoren. Somit erlangt der Arm ein stabiles Widerlager, der Schulterblatt-Arm-Rhythmus wird wieder harmonisiert. Der Wirbelsäulenneigung und -rotation kann v.a. im Schwimmtraining durch atmen nach rechts (bisher nach links) oder im 3er/5er-Rhythmus entgegengewirkt werden. Bei den Radeinheiten soll auf eine stabilisierte Schulterblattposition und auf eine zwischen Kopf und Becken ausgerichtete Wirbelsäulenposition geachtet werden, weniger Rundrücken läßt die Schulterblätter weniger weit nach vorne-oben rutschen. Was im Training gilt, macht auch im Alltag Sinn: aufgerichtete Sitzposition, bewußter Armeinsatz bei stabilisiertem Schulterblatt und Rotationsmobilisierung nach rechts, in dem z.B. auf dem Schreibtisch die wichtigen Dinge rechts stehen und mit der linken Hand gegriffen werden sollen.  

Therapie nach dem Spiraldynamik®-Konzept heißt: Symptom in den Griff bekommen, Ursache suchen, richtiges Bewegungsverhalten erlernen und v.a. in den individuellen Alltag integrieren.

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